Donnerstag, 22. August 2013

Etappe: Levicosee - Tezze

Von der ausgehenden Sonne wachgeküsst und mit Seewasser gestählt, geht es heute früh hoch nach Levico-Terme, ein nettes Städtchen mit Heilquellen.
Dann geht es abwärts in die Vasulgana. Laut Plan ist es die letzte Erhebung für den Rest der Woche gewesen, bis Padua gibt es keine Berge mehr zu überwinden.

Ich wandere durch ein wunderbares Flußtal. Rechts und links erheben sich majestätisch die Berge. Es könnte traumhaft sein, wenn da nicht 2 Dinge wären, die mir gehörig auf den Senkel gehen:
Fahrradfahrer und Mais. Beides gibt es an diesem Tag massenweise. Ich habe das Gefühl, dass der Giro d'Italia an mir vorbeirauscht, wären da nicht die Speckwampen unter den hautengen Fahrradsuits zu sehen. Und dann dieser Mais...für was braucht man so viel Mais? Futter, Bioenergie??

Hoffentlich hat das morgen ein Ende, ich möchte nicht als Fahrradopfer in einem Maisfeld enden.

PS: Foto Nr.1 hätte ich alle 30 Sekunden machen können.
:-)

PPS: Auch bei den Dorfkirchen merkt man langsam den italienischen Einschlag. (wenn sie denn offen sind)